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MANDÈ SILA

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Mandé Sila ist ein Quartett, welches sich aus vier der besten Musiker aus Westafrika geformt hat. Bestehend aus Aly Keïta (Balafon), Lamine Cissokho (Kora), Mama Koné (Percussions) und Habib Koité (Gitarre, Gesang) präsentieren sie seit 2024 ein neues akustisches Programm. 

Vor allem wegen seiner mitreißenden Live-Auftritte wurde Habib Koité zu einem der großen Stars der Weltmusik: ein Musiker und Geschichtenerzähler, der mit Charisma und Können seine musikalischen Wurzeln einem breiten Publikum zugänglich macht. Ein Schlüssel seines Erfolges sind u.a. seine ausgedehnten Konzerttourneen. Er hat seit 1994 weltweit über 1700 Konzerte auf Festivals, in Konzertsälen, Theatern und Clubs gegeben.

Es ist wohl die unerschrockene und äußerst feinsinnige Verschmelzung aller malischen Nuancen mit Soul-, Blues-, Flamenco- Reminiszenzen und modernem Afro-Groove zu einem neuen Klangbild, die den Zauber seiner Musik ausmacht. Mit einem Fuß in der Vergangenheit und dem anderen in der Zukunft ist Habib Koité ein Künstler für eine Generation, die das Zusammenbrechen kultureller Barrieren auch als Befreiung erlebt hat.

Der virtuose Kora-Meister Lamine Cissokho kommt aus Senegal. Er stammt aus einer Griot-Familie, deren westafrikanische Traditionen bis ins 14. Jahrhundert zurückreichen. Die Musik und die Bühne zu teilen, den spontanen Dialog zwischen der Kora und anderen Instrumenten zu wagen, Stile, Kulturen und Menschen einander näher zu bringen, das sind Lamine Cissokhos Stärken. Er verfügt über eine enorme Bühnen Energie mit beeindruckenden technischen Fähigkeiten.

Aly Keïta ist ein ivorischer Balafon-Spieler. 1986 spielte er erstmals Jazzmusik mit Georges Makinto. Er entwickelte in der Folge ein diatonisches Balafon, das er den Anforderungen der westlichen Musik anpasste. In Niamey betrieb Keïta von 1989 bis 1995 im Auftrag des “Centre de Formation et de Promotion musicale” Ateliers für traditionelle und moderne Musik. 1998 –1999 unterrichtete er an der Kunsthochschule von Abidjan, wo er unter anderem mit den Arrangeuren Maiga Bogana und Paul Wassaba zusammenarbeitete.

Internationale Kulturinstitute in Abidjan (wie das Goethe-Institut) luden ihn zu Projekten mit ausländischen Musikern ein. So trat er unter anderem mit Pharoah Sanders, Talib Kibwe, Philippe Sellam/Gilles Renne, Linley Marthe, Étienne M’Bappé, Paco Séry, Adepo Yapo, Camel Zekri, Rhoda Scott, Masahiro Sayama, Jean-Philippe Rykiel, Majid Bekkas und Joe Zawinul auf. Seit 2007 hat er diverse Alben unter eigenem Namen veröffentlicht.

Mama Koné ist ein professioneller Drummer und Multiinstrumentalist. Seine Wurzeln liegen in der malischen Griot Kultur. 2010 holte ihn Habib Koité in seine Band “Bamada”. Es folgte 2012 die Zusammenarbeit mit Eric Bibb und Habib Koité für das Album “Brothers In Bamako”, gefolgt von Touren durch Amerika und Europa. Mama Koné ist seitdem Teil der Band “Habib Koité & Bamada”, tourte mit ihnen und trug zur Veröffentlichung diverser Alben bei.

“First there was Hendrix, then Stevie Ray, and now Habib.” – Bonnie Raitt  

“[Koite's] reputation as a guitar player has become almost mythical, combining rock and classical techniques with Malian tunings that make the guitar sound like a kora or ngoni.” The New York Times  

The biggest pop star of the West African nation of Mali. —Rolling Stone

20:30 UHR - ALTES RATHAUS

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